• 27. Oktober 2021 22:16

AfD fordert Einsatz eines zweites Anti-Graffiti-Mobils in Karlsruhe 

Sep 22, 2021

Nach der Beantwortung ihrer Anfrage zur Graffiti-Bekämpfung in Karlsruhe fordert die AfD Gemeinderatsfraktion die Anschaffung und den Einsatz eines zweiten Anti-Graffiti-Mobils und hat für dafür einen Haushalts-Antrag angekündigt. Begründet wird dies mit dem nach auskunft der Stadt erfolgreichen Betrieb des vorhandenen Anti-Graffit-Mobils, der aber offensichtlich nicht ausreiche, um der Flut an Aufklebern und Graffiti Herr zu werden, die immer noch überall in der Stadt ins Auge stechen. 

Wer offenen Auges durch Karlsruhe geht, kommt sicher nicht drauf: Das Amt für Abfallwirtschaft der Stadt Karlsruhe besitzt tatsächlich ein Anti-Graffiti-Mobil. Doch erkennbare Erfolge bei der Beseitigung von Graffitis zeigen sich den Bürgern damit bislang nicht.

Denn wie bereits im CIMA-Gutachten von 2018 aufgeführt, halten sowohl Einwohner als auch Besucher der Stadt mehrere Aspekte der Karlsruher Innenstadt für schlecht. So bewerten nur gut ein Drittel die Sauberkeit der Straßen und Plätze als mindestens gut. Bei der Ausgestaltung der Fußgängerzone ist es gar nur rund ein Fünftel. Und den Europaplatz bezeichnen ein Drittel der Befragten gar als hässlich und heruntergekommen. Die zahllosen Schmierereien (Graffiti) auf Hauswänden und Schaltkästen tragen maßgeblich zu diesem Eindruck bei.

Die Fraktion der AfD hat daher eine Anfrage an die Verwaltung gestellt in der sie Auskunft darüber wünscht, wie häufig und wie lange das Anti-Graffiti-Mobil im Einsatz ist und welche Zahl von Graffiti je Einsatztag im Schnitt beseitigt werden.

Darüber hinaus wird die AfD-Fraktion in den Haushaltsberatungen den Antrag auf ein zweites Graffiti-Mobil stellen, da „der volle Erfolg der SOKO Schmierfink“ wie die Stadt in Ihrer Antwort schreibt, sich dem Bürger bislang nicht wirklich erschließt. Denn nur eine nachhaltige Verbesserung der Sauberkeit trägt auch dauerhaft zu einem erhöhtem Sicherheitsempfinden bei.