• 16. Juli 2024 9:09

Gemeinderat gegen Energiediskussion

Jan 23, 2023

Der Antrag der AfD, Oberbürgermeister und Verwaltung sollten sich für den Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Neckarwestheim2 bis Mitte 2024 einsetzen, sollte am 20.12. im Gemeinderat beraten werden.

Dies wurde jedoch durch alle anderen Stadträte verhindert, die alle dafür stimmten, den Antrag von der Tagesordnung zu streichen.

Über die Notwendigkeit, Neckarwestheim 2 weiter laufen zu lassen, um die Versorgungssicherheit unserer Region zu gewährleisten, wurde gar nicht erst diskutiert.

So drücken sich die sich selbst als „demokratisch“ bezeichnenden Gemeinderats-Fraktionen davor, Farbe zu bekennen, und setzen ihren bisherigen Boykott aller AfD-Anträge rücksichtslos fort.

Es sollte doch um die Sache gehen: Seit der Abschaltung der baden-württembergischen KKW Obrigheim, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 und 2 erzeugt Baden-Württemberg nur noch die Hälfte des hier verbrauchten Stroms selbst, nach der für April geplanten Abschaltung von Neckarwestheim 2 sogar nur noch ein Drittel!

Das hatte die AfD anhand von Zahlen des statistischen Landesamtes in ihrer Antragsbegründung nachgewiesen.

Als Industrie- und Verwaltungsstandort wäre Karlsruhe besonders von mehrtägigen Stromausfällen betroffen, die aufgrund der anhaltenden Strommangelsituation in den nächsten beiden Wintern genauso wahrscheinlich sind wie in diesem.